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Künstler des Förderkreises

Uwe Schenker-Primus

Uwe Schenker-Primus wurde 1974 in Rosenheim geboren. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er im Windsbacher Knabenchor unter Karl-Friedrich Beringer. Später war er Mitbegründer des Ensembles Concentus Cantandi, das sich vorwiegend mit alter Musik beschäftigt.

Sein Gesangsstudium bei Prof. Monika Bürgener schloss er 2006 an der Hochschule für Musik mit Opern- und Konzertdiplom ab. Schon wähend seines Studiums konnte man ihn in Hochschulproduktionen sowie als Gast in diversen Rollen (u.a. Figaro, Masetto, Rodomonte, Vater aus Cendrillon) an verschiedenen Häusern (Mainfrankentheater Würzburg, Kammeroper München, Ekhof Theater Gotha, Pasinger Fabrik, Stadttheater Fürth) auf der Opernbühne erleben.

Preise aus verschiedenen Wettbewerben erhielt er 2008 als Stipendiat des Wagnerverbandes, 2002 als Stipendiat der Deutschen Bühnengesellschaft, 2003 als Finalist im Mozartwettbewerb Wiesbaden, 2004 beim Armin-Knab Liedwettbewerb Würzburg, sowie 2006 beim internationalen Mozartwettbewerb Würzburg.

Konzerte im Oratorienbereich von Monteverdi (Marienvesper) über Bach (Matthäus- und Johannespassion als Bass oder Jesus, Weihnachtsoratorium und Kantaten), Mendelssohn (Paulus) und Orff (Carmina Burana) bis hin zu zeitgenössischer Musik (so z.B. Pendereckis Lukaspassion oder Adams´ "Wound Dresser") und Uraufführungen sowie Konzerte im Oper- und Operettenbereich führen ihn mit Dirigenten wie Jörg Straube, Markus Poschner, Christian Kabitz, Peter Falk, Daniel Klajner u.a. zusammen. Als Gast trat er unter anderen beim „Rheingaufestival“ Wiesbaden, „Mozartfest“ Würzburg, „Open-Air Turm Baur“ Ingolstadt, „Nymphenburger Sommer“ München , „Kissinger Sommer“ oder "Stimmenfestival" Lörrach in Erscheinung.
Im Liedbereich gilt die Konzentration im Moment den "Baritonliedern" der Komponisten Pfitzner und Korngold, die ab 2008 mit dem Pianisten Klaus Simon in einer Gesamteinspielung des Liedwerkes der beiden Komponisten bei Naxos erscheinen werden.

Seit 2005 ist er festes Ensemblemitglied am Mainfrankentheater Würzburg. Als lyrischer Bariton war er dort unter anderem als Shaunard in Boheme, als Valentin in Gounots Faust, als Fürst Ypsheim in Wiener Blut Sagrestano in Tosca oder Ping in Turandot zu hören. 2005 kam es zur Zusammenarbeit mit Manfred Trojahn in dessen Regiedebüt mit seinen "Limonen aus Sizilien" und 2007 mit Gerhard Stäbler und der vielbeachteten Uraufführung seiner "Letzten Dinge", die für Schenker-Primus beeindruckende Erlebnisse als Sänger der heutigen Zeit mit Musik und Komponisten der heutigen Zeit darstellten. Noch in der laufenden Spielzeit wird er als Wolfram in Wagners Tannhäuser, Vater in Hänsel und Gretel sowie Papageno in Mozarts Zauberflöte debütieren.

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