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Künstler des Förderkreises

Philippe Bianconi

Philippe Bianconi wurde von der Washington Post als ein Pianist beschrieben, "dessen Spiel immer nahe an der Seele der Musik ist und der den Raum mit Poesie und Leben füllt". Sein Gewinn des Cleveland-Klavier-Wettbewerbs und der Silbermedaille beim Van-Cliburn- Wettbewerb waren der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Karriere in Europa wie in Nordamerika.

Seit seinem Debüt in der Carnegie Hall 1987 ist Philippe Bianconi in den USA mit allen großen Orchestern aufgetreten, in Europa u.a. mit dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, der Philharmonie von Monte-Carlo, dem Orchester der Beethovenhalle in Bonn, dem Orchester von Toulouse, dem Orchestre National de l'Opéra de Paris, darüberhinaus in Australien und Japan, und hat unter Dirigenten wie Lorin Maazel, Christoph von Dohnanyi, Kurt Masur, Edo de Waart, Marek Janowski, Stanislaw Skrowaczewski, Georges Prêtre, Jeffrey Tate, Gennady Rojdestvenski, James Conlon und anderen gespielt.
In Europa hat er u.a. Recitals in London, Berlin, Wien, Salzburg, Mailand, Amsterdam, Madrid gegeben und wird regelmäßig zu Festivals wie La Roque d'Anthéron usw. eingeladen. Als Kammermusiker hat Philippe Bianconi mit Partnern wie dem Flötisten Jean Pierre Rampal, dem Sine Nomine Quartett, dem Guarneri Quartett, dem Cellisten Gary Hoffman, dem Geiger Tedi Papavrami und vielen anderen musiziert, in diesem Jahr u.a. beim Casals-Festival in Paris und Prades.

In Deutschland hat er zuletzt mit Orchestern in Halle, Berlin und Nürnberg gespielt. Nach seinem Recital im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie 2002 schrieb die Berliner Zeitung: "Der Pianist Philippe Bianconi schafft Nähe, ohne zu überrumpeln [...] - eine Einladung zum Glücklichsein."

Philippe Bianconi wurde am Konservatorium seiner Heimatstadt Nizza bei Simone Delbert-Fevrier ausgebildet, setzte dann seine Studien in Paris bei Gaby Casadesus und in Freiburg bei Vitalij Margulis fort. Mit 17 gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb der "Jeunesses Musicales" in Belgrad.
Zuletzt hat Philippe Bianconi Ravels Werk für Solo-Klavier im Konzert eingespielt (Lyrinx) sowie mit dem Geiger Tedi Papavrami Brahms' Violinsonaten (æon). Weitere Aufnahmen liegen vor mit Werken von Schumann und Schubert (Lyrinx) sowie Kammermusikwerken von Brahms (Claves, mit dem Sine Nomine Quartett), Prokofiev und Shostakovich (Le Chant du Monde, mit Gary Hoffman). Seine ersten Aufnahmen machte er Mitte der achtziger Jahre mit Hermann Prey für Denon (Schuberts drei Liederzyklen).

Quelle: http://www.propiano-hamburg.de, mit freundlicher Genehmigung“

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