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Künstler des Förderkreises

Martin Mitterrutzner

Martin Mitterrutzner (Tenor)


Der aus Hall in Tirol stammende junge Tenor erhielt seine Ausbildung bei Brigitte Fassbaender. Schon in jungen Jahren wurde er von Howard Arman als Knabensopran in die Welt der Musik eingeführt und gefördert. 2004 gewann er den 1. Preis des österreichischen Bundeswettbewerbs prima la musica und 2007 wurde er erst 23-jährig mit der Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper ausgezeichnet.

Erste Bühnenerfahrung konnte er bereits im Alter von 10 Jahren als Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte unter John Eliot Gardiner sammeln. 2003 debütierte er als Ottokar in Johann Strauß’ Zigeunerbaron unter der Intendanz und Regie von Brigitte Fassbaender im Tiroler Landestheater. Seit 2006 ist er dem Haus in seinem ersten Festengagement verbunden und dort u. a. als Alfred in Johann Strauß’ Fledermaus, Pepe in Leoncavallos Pagliacci, Tanzmeister in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos, Luntha in Hammersteins The King and I und Tybald in Gounods Romeo et Juliette zu hören. In dieser Spielzeit kann man ihn als Hylas in Berlioz´ Les Troyens, Tamino in Mozarts Zauberflöte, Adam in Carl Zellers Vogelhändler, Edmondo in Puccinis Manon Lescaut und Normanno in Donizettis Lucia di Lammermoor am Landestheater sehen. 2010 durfte der junge Tenor gleich an mehreren Opernhäusern sein Debüt feiern: Als Ferrando in Mozarts Cosi fan tutte an der Staatsoper Bukarest, als Tamino in Mozarts Zauberflöte an der Oper Zürich und als Squeak in Brittens Billy Budd an der Oper Frankfurt, der er ab der Spielzeit 2010/11 im Festengagement angehört. Dort wird er u. a. als Ferrando und Tamino zu erleben sein. 2012 wird Martin Mitterrutzner zum ersten mal bei den Salzburger Festspielen zu erleben sein: Unter der Leitung Riccardo Chaillys als Scaramuccio in Strauss’ Ariadne auf Naxos!

Meisterkurse mit Brigitte Fassbaender und Robert Holl intensivierten sein Gesangsstudium und so kann der junge Tenor neben seiner Bühnentätigkeit auch ein breites Konzertrepertoire nachweisen, das von der alten Musik bis zur Moderne reicht. Es umfasst neben Bachs Matthäus- und Johannespassion, Weihnachtsoratorium, Magnificat und diversen Kantaten auch den Messias von Händel, Mozarts Sakralwerke oder Haydns Schöpfung.

2004 sang Martin Mitterrutzner den Bastien in Mozarts Bastien und Bastienne im Wiener Konzerthaus mit den Vienna Classical Players. Bei einer konzertanten Aufführung des Münchner Rundfunkorchesters von Massenets Hérodiade war er 2005 zum ersten Mal in der Münchner Philharmonie unter Jun Märkl zu hören und wurde umgehend für eine weitere Partie im Massenet-Zyklus eingeladen. 2005 war er zum ersten Mal bei der Internationalen Bachakademie zu Gast, 2006 wurde er erneut für Konzerte in Stuttgart und Italien mit Bachs Magnificat und Mozarts Krönungsmesse unter Helmuth Rilling eingeladen. Mit Mozarts Lauretanischer Litanei und Vesperae solennes trat er zusammen mit Juliane Banse beim Bodenseefestival in Friedrichshafen auf. Gemeinsam mit dem MDR-Chor unter der Leitung von Howard Arman sang er Mozarts c-moll-Messe in der Dresdner Frauenkirche. 2007 debütierte Martin Mitterrutzner in der Partie des Jünglings in Robert Schumanns Paradies und die Peri beim Barcelona Symphony Orchestra. Eine Reihe von Debüts schlossen sich an: Sein erstes Weihnachtsoratorium mit den Augsburger Domsingknaben, sein erster Evangelist in Bachs Matthäuspassion im spanischen Oviedo unter der Leitung von Friedrich Haider, 2008 seine ersten Johannespassionen in Chur und in Regensburg sowie eine erste Zusammenarbeit mit Christoph Poppen beim Saarländischen Rundfunk mit Schuberts Es-Dur Messe und im Februar 2009 mit dem Münchner Kammerorchester Brittens Horn-Serenade. Im März desselben Jahres kam es zu einer Aufführung von Haydns Schöpfung mit der Staatsphilharmonie Reinland-Pfalz unter Ari Rasilainen.
Franz Welser-Möst zählt zu Martin Mitterrutzners großen Förderern und engagierte ihn im März 2010 für 2 Arienkonzerte von Mozart mit dem Cleveland Orchestra sowie im Herbst 2011 für Mozarts c-moll-Messe in Cleveland sowie im Wiener Musikverein.

Neben seiner Arbeit als Opern- und Konzertsänger konnte sich der junge Tenor auch bereits einen Namen als Liedsänger machen. Im Juni 2007 gab er seinen ersten Liederabend mit Liedern von Brahms, Grieg und Schumann bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Es folgten Liederabende im Tiroler Landesmuseum und im Tiroler Landestheater mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert. 2008 wurde er zum Eppaner Liedsommer unter der künstlerischen Leitung von Brigitte Fassbaender eingeladen: „Empfindsamkeit und Temperament in dermaßen perfekt geführter Stimme zu hören, ist ein rares Erlebnis.“ Dolomiten 10.07.08 Schon 2009 war er dort erneut zu Gast mit Schuberts Die schöne Müllerin.

Neujahrskonzert mit einer Operettengala (Dienstag, 01.02.2011)

Feb

012011
Neujahrskonzert


Künstler: Martin Mitterrutzner, Pia-Marie Nilsson
Mit einer Operettengala feierte der Förderkreis Bronnbacher Klassik ein besonderes Debut: Die so genannte "leichte Muse" mit beschwingten und gefühlvollen Operettenausschnitten von Johann Strauß, Emmerich Kalman und Franz Lehar bestimmte das Programm, das von der Camarata Würzburg volkstümlich, aber auf höchstem musikalischen, sehr nuancenreichen Niveau präsentiert wurde. Nach der Ouvertüre zu "Die Fledermaus" von Johann Strauß...
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Dolce Serata – Italienischer Abend mit Amore, Musica e Parole (Samstag, 12.10.2013)

Okt

122013
Herbstkonzert


Künstler: Capriccio Partenopeo, Martin Mitterrutzner
Opernensemble des Teatro dell’ Opera di Roma Andrea Bergamelli, , Alessio Bernardi, Massimiliano Destro, Paolo Finotti, Gennaro Frezza, Carlo Enrico Macalli, Francesco Malatesta, Calogero Palermo, Eliseo Smordoni , Luca Vignali und Martin Mitterutzner Programm: Vincezno Bellini: “ Sinfonia “ dall’opera Norma" Wolfgang Amadeus Mozart: “Il mio tesoro” dall’Opera “Don Giovanni” TENORE Giuseppe Verdi “Fantasia” dai temi...
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