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Künstler des Förderkreises

Michal Shamir

Die Sopranistin Michal Shamir gehört heute wohl mit zu den bekanntesten Musikern Israels überhaupt. Geboren in Tel-Aviv, studierte und graduierte sie in ihrer Geburtsstadt an der bekannten Rubin Music Academy in den Fächern Klavier und Gesang.

Nach ihrem Bühnendebut an der Hamburger Staatsoper trat sie an den führenden Opernhäusern Europas wie unter anderem der Deutschen Oper Berlin, in Genf, Frankfurt a.M., Stuttgart, der Volksoper Wien, Straßburg, Lausanne, Leipzig und Basel auf. Ihre musikalische und darstellerische Vielfältigkeit erlauben Michal Shamir ein Rollenrepertoire, das von Glucks „Iphigenie auf Taurus", sowie Mozarts Fiordiligi aus „Cosi fan tutte" und der Gräfin Almaviva im „Figaro" über Violetta in „La Traviata", Nedda in „Pagliacci" bis zu Marguerite in Gounods „Faust", Tatjana („Eugen Onegin") und Liu („Turandot") reicht. Anspruchsvolle Charakterporträts wie Marie („Wozzeck") und Magda Sorel in Menottis „Der Konsul" stehen ebenso auf ihrer Liste, wie die Titelpartie in Janaceks „Jenufa" oder die Weill-Figuren Jenny („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny") und Anna 1 („Die Sieben Todsünden").

Darüber hinaus erfreut sich Michal Shamir auch eines weiten symphonischen Repertoires. Sie tritt gemeinsam mit bekannten Orchestern wie der San Francisco Symphony, den Israeli Philharmonics, den Philharmonikern aus Helsinki, dem Orchestre de la Suisse Romande und anderen auf.

Erwähnenswert ist auch die Zusammenarbeit Michal Shamirs mit zeitgenössischen Komponisten wie Aribert Reimann, Krzystof Penderecki oder Witold Lutoslawski.

Sie sang Werke dieser Komponisten unter deren eigenem Dirigat.

Michal Shamir, der die führende israelische Zeitung „Haa’retz" einen „ musikalischen Tiefgang jedweder Stilrichtung" bescheinigt, pflegt eine weitere tiefe Leidenschaft:

Die Erarbeitung und (Wieder-)Aufführung von Liedrepertoire der Musikliteratur des 20. Jahrhunderts. Ihre Interpretation von Werken Weills, Eislers, Zemlinkys oder auch von Hindemith, Schönberg und Berg fand große Anerkennung durch die inter-nationale Musikpresse und wurde von dieser als vorbildlich für die authentische, intuitive und präzise Darstellung des Stils gefeiert.

Herbstkonzert mit Liedern und Schlagern der 30er und 40er Jahre (Samstag, 13.10.2012)

Okt

132012
Herbstkonzert


Künstler: Michal Shamir, Moshe Zorman
 Herbstkonzert Wo sind die Tränen von gestern Abend? Lieder und Schlager der 30 er Jahre und 40er JAhre Kurt Weill • Hanns Eisler Michal Shamir, SopranMoshe Zorman, KlavierProf. Lutz Koppetsch - Percussionn/ShlagzeugProf. Mark Lutz - SaxophonChristian Hengel - FagottMarian Paduraru - Kontrabass  ...
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